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Donnerstag, 24. Dezember 2015

Weihnachten #3
 Christmas #3
 Kristnasko #3
 圣诞3号


DeutschEnglishEsperanto中文

Dieses ist das dritte Weih­nach­ten, wel­ches mein Blog er­lebt, und zum ers­ten Male ist der jährli­che Weih­nach­tsbei­trag auch auf Chinesisch dabei.
Weih­nach­ten ist für mich die schönste Zeit im Jah­re; wenn die Zweige das Haus so wunderbar in Grün und der Schnee die Flur so zauberhaft in Weiß klei­den ... (Ja, wenn wir derzeit draußen kei­ne Sommer­tempe­ratu­ren hät­ten.) Drinnen gibt es bei mir zu Hause jeden­falls Weih­nach­tston, Weih­nach­tsbaum und Weih­nach­tsduft in jedem Raum.
Ich selbst habe mir zu Weih­nach­ten schon die Bohn­anza-Erweiterung Bohnen­markt gegönnt, wel­che Vier­telboh­nen­taler mit ins Spiel bringt. Mög­li­cherweise kommt dazu dann noch ein Bohn­anza-Bei­trag.
Beim Krippen­spiele wer­den mei­ne Schwes­ter und ich natürlich auch wieder am Star­te sein. Ich spiele ei­nen zeit­reisen­den Jugend­li­chen und sie schlüpft in die Rolle der Mut­ter.
Viel mehr Wor­te will ich heu­te auch gar nicht verlie­ren –

Fröhliche Weihnachten!
Merry Christmas!
Feliĉan Kristnaskon!
圣诞快乐!

This one is the third Christmas my blog witnesses and for the first time the annual Christmas post is in Ch­inese, too.
For me Christmas is the most beautiful time of the year; when the branches so wonderefully dec­orate the house with green and the snow so magically cover the mead­ow with white ... (Yeah, if we currently wouldn’t have summer tempera­tures.) Nev­er­the­less, in­side at my home there is Christmas sound, Christmas tree and a Christmas scent in ev­ery room.
I already al­lowed my­self the Bohnanza exten­sion Bean Mar­ket, which puts quar­ter bean coins into play. Maybe a Bohnanza post about that will come lat­er on.
Certainly, my sis­ter and I will act in the nativ­it play. I will play a time trav­elling teenag­er and she will slip into the role of the moth­er.
I don’t want to make much more words today—

Tio estas la tria kristnasko, kion mia blo­go spertas, kaj unua­foje la ĉiujara kristnaska kontribuo ankaŭ ekzistas en ĉina lingvo.
Kristnasko por mi estas la plej bela tempo en la jaro; kiam la branĉoj la domon tiel mirakle kun verdo kaj la neĝo la kampon tiel magie kun blanko kovras ... (Jes, se ni ne havus someran vete­ron ekstere.) Hejme interne ĉiukaze estas kristnaska tono, kristnaska arbo kaj kristnaska aromo en ĉia ĉambro.
Mi mem malenviis la Bohnanzan ekspan­sion Faba Bazaro al mi, kio enhavas kvaronajn fabajn talerojn por la ludo. Eble mi skribos Bohnanzan kontribuon tiuteme.
Mia fratino kaj mi rekunaktoras ĉe la nas­kiĝa teatraĵo. Mi fi­guras unun tempan vojaĝantan adoleskanton kaj ŝi ludas rolon de la patrino.
Multe da pli vortojn mi hodiaŭ ne volas emisii –

这是第三年我开始写网志,首次年度的文章有中文翻译。
我想圣诞节是一年中最漂亮的时间;冷杉树枝用绿色罩映房子罩映得很美好,雪用白色罩映田野罩映的神奇……(对,如果我们外边没有夏天的天气。)里边有圣诞歌、圣诞树和圣诞味在每房间里。
我送给我自己种豆的扩展「豆市场」,其中有四分之一豆元。可能,我之后写一些关于那的文章。
当然,我和我妹妹参与耶稣诞生戏。我表演一个时间旅行的年轻人,她进入母亲的角色。
今天我不要写字句写得更——

Montag, 21. Dezember 2015

一双有身体主题的骰子


中文

我构思了一双骰子。第一个骰子和第二个骰子的组合在下个表格。
第二个骰子
/




+++
+++
+++
+++
+++
+++
如果有人掷两个骰子的话,就一个对字的可能性是五成。

 

Montag, 14. Dezember 2015

Bücherliste 2015


Deutsch

Um mich etwas zum Le­sen zu mo­tivie­ren, habe ich mir vor zwei oder drei Jah­ren das klei­ne Ziel ein Buch pro Mo­nat gesetzt. Ei­gentlich halte ich nicht so viel von diesen SUBs1, die man auf Büc­herblogs findet, (wen in­ter­es­siert es denn, wel­che Büc­her jemand noch nicht gele­sen hat?), aber da bei mir ge­rade etwas Bloglflau­te herrscht, kommt hier mein SGB2 für dieses Jahr. Vi­elleicht sucht ja der ei­ne oder die an­de­re noch was zum Le­sen über die Fe­ri­en. Ich hatte ei­gentlich zu jedem Buch noch ei­ne klei­ne Rezen­si­on ge­schrie­ben, aber dann wieder verworfen, weil ich kei­ne Ah­nung habe, wie man ei­ne gu­te Buchkri­tik schreibt. Im Prinzip ha­ben mir alle eher mehr als we­ni­ger gefal­len. Falls jemand doch noch mehr Infos zu ei­nem der Büc­her ha­ben möch­te, kann er gern ei­nen Kommentar hin­terlas­sen.

Monat Buch Seiten
Januar Harald Wiese
Eine Zeitreise zu den Ursprüngen unserer Sprache
Wie die Indogermanistik unsere Wörter erklärt

ISBN: 9783832516017
202
Februar Horst Evers
Der König von Berlin
ISBN: 9783871347436
384
März Kristin Kopf
Das kleine Etymologicum
Eine Entdeckungsreise durch die deutsche Sprache

ISBN: 9783608913415
284
April Daniel Everett
Das glücklichste Volk
Sieben Jahre bei den Pirahã-Indianern am Amazonas

ISBN: 9783570551677
416
Mai Carsten Müller
50 Jahre Spezi in Jena
Ein mathematischer Blick auf eine ganz SPEZIelle Schule

ISBN: 9783732229734
204
Juni Stan Lee, Roy Thomas
Marvel Klassiker: Avengers
ISBN: 9783957983916
212
Juli Henryk Broder
Die letzten Tage Europas
Wie wir eine gute Idee versenken

ISBN: 9783813505672
224
August Marc Elsberg
Blackout
Morgen ist es zu spät

ISBN: 9783442380299
800
September Hannah MacFarlane
Fire by Night
ISBN: 9781844273232
130
Oktober Herbert George Wells
Das Kristall-Ei
Erzählungen

ISBN: 9783548202525
298
November Yuehua Liu, Chengzhi Chu, Shaoling Zhao
错,错,错!
ISBN: 9787301079041
61
Dezember Randall Munroe
What if?
Was wäre wenn?

ISBN: 9783813506525
368

Das macht insge­s­amt 3583 gele­sene Sei­ten, was nicht ganz 10 Sei­ten pro Tag ent­spricht. Ja, das ist nicht soo viel, aber ich le­se ja auch noch jede Menge Fach­li­teratur für die Uni. Was das nächste Jahr angeht, habe ich schon ei­nen klei­nen SUB, aber ich halte ja nicht viel von SUBs ...
1Stapel un­ge­le­se­ner Büc­her
2Stapel gele­se­ner Büc­her ;-)

Sonntag, 6. Dezember 2015

Count nouns vs. mass nouns


Deutsch

Zuerst einmal muss ich mich wohl für die englische Überschrift über einem deutschen Beitrag rechtfertigen. Auf Deutsch unterscheiden wir in der Regel zwischen zählbaren Substantiven und Stoffnamen. Stoffnamen gefällt mir dabei aber nicht besonders, da nicht alle unzählbaren Substantive auch wirklich einen Stoff bezeichnen. Außerdem wird dabei nicht recht der Kontrast zu den zählbaren Substantiven deutlich. Daher verwende ich in diesem Beitrag die englischen Bezeichnungen count nouns und mass nouns.

In diesem Beitrag soll es nun um die besagten Substantivklassen und ihr Auftauchen in verschiedenen Sprachen gehen. Wir wollen insbesondere betrachten, wie diese Sprachen mit den Substantiven umgehen und ob überhaupt jede Sprache Substantive beider Klassen besitzt.

Die Unterscheidung zwischen count nouns und mass nouns erfolgt auf morpho-syntaktischer Ebene, d. h. es geht nicht um die Bedeutung des Substantivs, sondern um die grammatikalischen Eigenschaften des Wortes und den Satzbau, den es erfordert. Mass nouns haben z. B. keinen Plural und können daher nicht so einfach mit einer Zahl kombiniert und gezählt werden.

Bsp.: Hundzwei Hunde ist möglich, da Hund einen Plural hat und mit einer Zahl kombiniert werden kann. Es ist demnach ein count noun.
Bsp. 2: Gold*zwei Gold ist nicht möglich, da Gold keinen Plural hat und nicht mit einer Zahl kombiniert werden kann. Es ist demnach ein mass noun.

Die Kombination Zahl + mass noun ist also ungrammatisch.[0] Im Deutschen gibt es aber zwei mögliche Kombinationen, mit denen man mass nouns trotzdem zählen kann:
  1. Zahl + Substantiv (+ Präposition) + mass noun
  2. Zahl + Zähleinheitswort + mass noun
Zähleinheitswörter (ZEWs) sind eine eigene Wortart, die im Deutschen zwar von Substantiven abgeleitet sind, jedoch nicht gebeugt werden können. Beispiele dafür sind: Blatt, Bund, Laib, Glas, Mann, Stück, Paar, Sack, Schluck und Schuss sowie diverse Einheiten.[1]

Bsp. zu 1.: zwei Säcke (mit) Gold
Bsp. zu 2.: zwei Sack Gold

In Syntaxbäumen ausgedrückt sieht das Ganzen dann wie folgt aus:

     
Copyright (C) 2011 by Miles Shang <mail@mshang.ca>

Dass die Nominalphrase (NP) in die Klassifikatorphrase (CLP) eingebettet ist und nicht umgekehrt[2], ist ein neuerer Ansatz. Ich beziehe mich auf eine Arbeit von Brian, Hok-Shing und Chan[3], welche das Ganze fürs Chinesische untersuchten. Und Chinesisch ist auch schon ein gutes Stichwort. Denn es gehört wie das Japanische zu den Sprachen, welche ausschließlich mass nouns und keine count nouns besitzen. Das bedeutet ganz recht, dass man für jedes Substantiv, dass man in einer dieser Sprachen zählen möchte, zusätzlich zur Zahl ein ZEW verwenden muss. Bei den Säcken voller Gold kann unsereins das noch gut nachvollziehen:

Bsp. 1: 两袋金子 (liǎng dài jīnzi), d. h. zwei Sack Gold, ist wie im Deutschen.
Bsp. 2: 两件T恤 (liǎng jiàn T xù), d. h. zwei T-Shirts, ist anders als im Deutschen, da T-Shirt hier ein count noun ist und kein ZEW benötigt. Das ZEW 件 (jiàn) wird i. d. R. auch nicht übersetzt.

Chinesisch hat dementsprechend auch viel mehr verschiedene ZEWs. – Obwohl ich noch nicht dermaßen lange Chinesisch lerne, fallen mir auf Anhieb eine ganze Menge davon ein: 包, 杯, 本, 袋, 个, 壶, 间, 件, 口, 块, 辆, 盘, 瓶, 双, 岁, 条, 位, 些, 张, 只 ...

Kleiner Exkurs: Aufgrund der Tatsache, dass die ZEWs im Chinesischen und Japanischen zwar immer benutzt werden müssen, aber keinen wirklichen Informationsgehalt transportieren (sie geben meist weder etwas über die Anzahl noch über das Gezählte an), sind sie anfällig für sprachliche Vereinfachungen (sie fallen der sog. Sprachökonomie zum Opfer). Zum Beispiel gibt im Japanischen zwar mehrere hundert verschiedene ZEWs, in Gebrauch sind aber nur noch einige Dutzend. Das Standard-ZEW im Chinesischen ist 个 (). Da es sehr häufig ist und so gut wie immer nach einer Zahl steht, führten die Sprecher in der Umgangssprache sogar eine Vereinfachung auf morphologischer Ebene durch:

Bsp.: 两个学生 (liǎng gè xuéshēng)俩学生 (liǎ xuéshēng), d. h. zwei Studenten,
三个学生 (sān gè xuéshēng)仨学生 (sā xuéshēng), d. h. drei Studenten
usw.

Wir sehen, dass Zahl und ZEW hier zu einer morphologischen Einheit, d. h. zu einem Wort, verschmolzen sind.

Zurück zum Thema: Es gibt auch Sprachen, die keine ZEWs besitzen. Englisch und Esperanto benutzen dann die erste Möglichkeit, mass nouns zu zählen: Zahl + Substantiv + Präposition + mass noun. Bei diesen beiden Sprachen gibt es sogar eine Standardpräposition:

Bsp. 1: two sacks of gold, die Variante mit of ist der Standard im Englischen, um Gold in Säcken zu zählen.[4]
Bsp. 2: du sakoj da oro, die Variante mit da ist hingegen der Standard im Esperanto.

Man beachte, dass die Säcke in beiden Fällen im Plural stehen. Außerdem: oro ist im Esperanto keineswegs ein mass noun. Esperanto kennt nämlich keine solchen und kann schlicht und einfach von jedem Wort den Plural bilden: du oroj bedeutet dann zwei Goldstücke.

Was haben wir also bis jetzt? Wenn wir count nouns, mass nouns und ZEWs als Attribute definieren, die jede Sprache entweder mit - (nicht vorhanden) oder + (vorhanden) belegt, dann können wir alle Sprachen in 2·2·2=8 mögliche Typen einteilen. Allerdings besitzt jede Sprache Substantive, also fallen zwei der Typen schon mal weg:

Sprache besitztBeispiel-
sprache
count nounsmass nounsZEWs
---
--+
-+-?
-++Chinesisch
+--Esperanto
+-+?
++-Englisch
+++Deutsch

Für vier der verbliebenen sechs Typen haben wir bereits Beispielsprachen gefunden. Es bleiben also die Fragen nach Sprachen, die nur mass nouns besitzen, und Sprachen, die nur count nouns und ZEWs besitzen (s. Tabelle).

Erstere Sprachen sind aufgrund einer einfachen logischen Schlussfolgerung nicht existent: Wenn wir annehmen, dass es nur die zwei oben genannten möglichen Kombinationen gibt, um mass nouns zu zählen (also entweder mit einem anderen Substantiv oder mit einem ZEW), dann bleibt in einer Sprache ohne count nouns und ZEWs keine dieser beiden Kombinationen übrig. Also könnten wir in dieser Sprache auch keine Substantive (mithilfe von Zahlen) zählen. Die einzige bekannte Sprache, in der es keine Zahlen gibt und deren Sprecher auch nicht zählen (können), ist das Pirahã. Allerdings gibt es dort eine Unterscheidung von count nouns und mass nouns.[5]

Letztere Sprachen erwiesen sich bei meiner Recherche als schwierig und ich gebe im Folgenden keine Garantie auf Korrektheit. Doetjes beschreibt u. a. den Zusammenhang zwischen dem Vorhandensein von ZEWs und Pluralmarkierung in verschiedenen Sprachen.[6] Sie führt an, dass es Sprachen gibt, die trotz der Möglichkeit, den Plural zu markieren, ZEWs besitzen. Zunächst ein Beispiel aus dem Deutschen, auf welches diese Eigenschaft ebenfalls zutrifft:

Variante 1: zwei Laib Brot ist ohne Plural nur mit ZEW grammatisch.
Variante 2: zwei (*Laib) Brote ist mit Plural nur ohne ZEW grammatisch.

Allerdings ist das Deutsche in dieser Hinsicht nicht so konsequent. (Vgl. zwei Sack Kartoffeln mit Plural und ZEW; eine längere Betrachtung dieses Phänomens würde jetzt zu sehr in die Tiefe gehen. Ich denke, dass das Wort Kartoffeln in diesem Fall einfach wie ein mass noun wahrgenommen wird.) Im Westarmenischen gibt es hingegen standardmäßig diese beiden Varianten:

Variante 1: yergu (had) hovanoc, d. h. zwei Regenschirme, ist ohne Plural mit/ohne ZEW grammatisch.
Variante 2: yergu (*had) hovanocner, d. h. zwei Regenschirme, ist mit Plural nur ohne ZEW grammatisch.

Gäbe es mass nouns in dieser Sprache, dann könnte man für diese nur die erste Variante benutzen. Allerdings müsste man dafür herausfinden, ob die zweite auch wirklich nicht möglich ist oder sie einfach nur nicht/kaum benutzt wird.[7] Doetjes geht auch noch auf ein paar andere Sprachen ein, aber bei keiner wird so richtig klar, ob wir sie letzten Endes als Beispielsprache in unsere Tabelle schreiben dürfen. Deshalb will ich es für heute dabei belassen:

Sprache besitztBeispiel-
sprache
count nounsmass nounsZEWs
---
--+
-+-
-++Chinesisch
+--Esperanto
+-+Armenisch (?)
++-Englisch
+++Deutsch

Immerhin hat der Leser auch so eine Menge gelernt. Wenn er denn den Beitrag bis hierher gelesen hat.

Nachtrag: Ich habe heute meine Typologiedozentin gefragt, wo ich prinzipiell nach einer Sprache ohne mass nouns, aber mit ZEWs suchen könnte, und sie meinte, dass man am ehesten in klassifizierenden Sprachen wie den Maya-Sprachen fündig werden könne. Also habe ich noch mal im Internet recherchiert und bin tatsächlich auf das in Nordamerika gesprochene Hopi gestoßen, welches zwar keine Maya-, sondern eine uto-aztekische Sprache ist, aber dennoch vielversprechend aussieht. Hopi besitzt nämlich ganz offenbar keine mass nouns[8], aber ZEWs[9]. Weiterhin komme ich zu dem Schluss, dass es statt count nouns vs. mass nouns viel mehr count nouns vs. ZEWs heißen müsste, denn wir können allgemein folgende Universalie definieren:
Jede Sprache besitzt count nouns oder ZEWs.


[0]Oder findet hier etwa jemand Homer Simpsons Ich habe drei Kinder und kein Geld. Warum kann ich nicht keine Kinder haben und drei Geld? grammatisch und völlig normal anstatt unnormal und darum ulkig?
[1]Lehmann betrachtet in On the German numeral classifier system die ZEWs Stück und Mann genauer.
[2]Das sähe dann so aus:

[3]Brian, Hok-Shing, Chan: Classifiers, demonstratives and classifier-to-demonstrative movement
[4]Eine weitere Möglichkeit wäre: two sacks containing gold, wobei hier schon wieder mehr Information übermittelt wird: zwei Säcke, die Gold enthalten.
[5]Diese wird bei der Verwendung von zu much und many im Englischen äquivalenten Adjektiven ersichtlich. Vgl. Language Log: One, two, many -- or 'small size', 'large size', 'cause to come together'? und The Pirahã Controversy: Numbers - Languages Of The World.
[6]Jenny Doetjes: Count/mass distinctions across languages
[7]Ich nehme an, dass Hrayr Khanjian dies und vieles mehr in seiner Arbeit Quantification in Western Armenian getan hat, allerdings kostet sie 24,95€ ...
[8]Zu dieser Erkenntnis gelangte Whorf. Siehe dazu die Google-Einträge zu Hopi AND mass nouns. Außerdem gibt es hier einen einfach zu lesenden Blogbeitrag.
[9]Leider habe ich dazu keine belegenden Beispiele gefunden, aber zumindest wird Hopi an einigen Stellen als Sprache mit Klassifikatoren, d. h. ZEWs, genannt. Vgl. hier.

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Münchin


Deutsch

Ich hatte ei­nen etwas merkwürdigen Traum. Ei­ne Frau schlägt mir ins Ge­sicht und renkt mir dadurch den Kiefer aus. (Wa­rum, weiß ich nicht mehr.) An­schließend sit­ze ich im Zuge und fasse die Er­eig­nis­se der letz­ten Tage in ei­nem Gedichte zu­sammen, um es als Mo­nats­gedicht benut­zen zu können. Allerdings kann ich mich nur noch an den Anfang der drit­ten Stro­phe er­innern:

Ich fahr von Stuttgart nach Münchin;
Hoffe, sie hat mir verzieh’n.
Und mein Kiefer
Sitzt schiefer.

Komi­scherweise gehörte Mün­chen im Traume zu derselben Reimklasse wie Berlin.
Vi­elleicht werde ich mir ein an­dermal die restli­chen Zeilen zu dem Gedich­te ausdenken oder einfach von ihnen träumen.