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Samstag, 11. April 2015

Rabohnzel-Strategien


Deutsch

Es war wie­der so­weit: Ein wei­te­rer Spie­leabend bzw. ei­ne wei­te­re Spie­le­nacht mit Fräulein B. und Herrn G. Auf der Ge­spiel­ten­lis­te ste­hen dies­mal die Kar­ten­spie­le Mo­ne­gas­sen Ramsch[1], Yu-Gi-Oh![2], Mun­ch­kin[3], Skat[4], Bohnan­za[5] und Uno[6]. In die­sem Bei­tra­ge soll es aber (wie­der ein­mal) nur um das vor­letz­te ge­hen.

Die­ser Bei­trag setzt vor­aus, dass dem Le­ser die Re­geln von Ra­bohn­zel be­kannt sind.

Während des Spiels, kris­tal­li­sier­ten sich nämlich Boh­nen­sor­ten-Mo­no­po­le der ein­zel­nen Spie­ler her­aus, wel­che al­le ei­ne ei­ge­ne Stra­te­gie ver­folg­ten. So sam­mel­ten Fräulein B. vor­wie­gend Prin­zess- und Schwert­boh­nen, Herr G. vor­wie­gend Pflück- und Weiße Boh­nen und ich vor­wie­gend Ge­mei­ne und Schwert­boh­nen. (Da Schwert­boh­nen die häufigs­te Boh­nen­sor­te im Spie­le sind, gab es kei­nen son­der­lich großen Kon­flikt zwi­schen Fräulein B. und mir.) Am En­de stand es zwi­schen Fräulein B., Herrn G. und mir 18:18:17, al­so kann man sa­gen, dass al­le Stra­te­gi­en et­wa gleich gut wa­ren.
Fräulein B. ver­such­te ge­schick­ter­wei­se, die Prin­zess- und die Schwert­boh­nen aus dem Spiel zu neh­men. Ei­ner­seits ha­ben die Prin­zess­boh­nen einen gu­ten Bohno­me­ter, an­de­rer­seits wird durch die Ver­hin­de­rung von Schwert­boh­nen auf geg­ne­ri­schen Boh­nen­fel­dern der Ta­ler­ver­lust durch einen geg­ne­ri­schen Schwert­boh­nen-An­griff eben­falls aus­ge­schlos­sen.
Da wir oh­ne Hand­kar­ten­limit spiel­ten, ge­lang­te Herr G. durch die Ef­fek­te von Pflück- und Weißen Boh­nen zu ei­ner großen Men­ge an Hand­kar­ten, mit de­nen er han­deln konn­te. Zwar hat­te er am En­de die meis­ten Kar­ten auf der Hand, aber da wir mit der Großgrund-En­de-Zu­satz­re­gel spiel­ten, konn­te er bei der fi­na­len Ern­te noch ei­ni­ges Geld her­aus­schla­gen.
Ich ver­such­te schließlich, die Stra­te­gi­en mei­ner Geg­ner ge­gen sie selbst zu ver­wen­den. Da Fräulein B. Boh­nen höher­er An­zah­len ab­ge­baut hat­te, konn­te ich mich mit dem Ge­mei­ne-Boh­nen-Ef­fekt ge­zielt ge­gen Herrn G. rich­ten; und da Fräulein B. vie­le Prin­zess­boh­nen im Ta­ler­sta­pel hat­te, ver­such­te ich es bei ihm mit Schwert­boh­nen-An­grif­fen. Wären die­se nicht so oft fehl­ge­schla­gen, hätte das Spiel mögli­cher­wei­se mit Gleich­stand ge­en­det.
Die Ge­win­ne­rin der Run­de war übri­gens Fräulein B., weil sie/es (sucht’s euch aus) durch die Zau­ber­tränke um zwei (oder drei?) Boh­nen­pfen­ni­ge vor­ne lag.

Eine Ablichtung meiner momentanen Sammlung (ohne Bohnopoli und Bohn Hansa). Es fehlen mir nun nur noch Indiana Bohnes, Vatibohn und Bohniläum.

[1]Ein aus mei­ner Hei­mat­stadt stam­men­des Spiel, wel­ches auf den ers­ten Blick nicht so wirk­lich et­was mit Mo­naco oder Skat zu tun hat.
[2]Fräulein B.s Di­no­sau­ri­er und mei­ne zu­sam­men­gewürfel­ten Krea­tu­ren gin­gen auch dies­mal jämmer­lich in Herrn G.s Gewässern un­ter.
[3]Wir kom­bi­nier­ten dies­mal Zom­bies und Ra­sen­de Rösser.
[4]Fräulein B. ist der bes­te Be­weis dafür, dass man Skat, Dop­pel­kopf und Of­fi­zier­ss­kat (trotz anfäng­li­chem Wi­der­wil­len) bin­nen zwei­er Ta­ge er­ler­nen kann.
[5]Es wur­den je ei­ne Run­de Sis­si! Die Boh­nen­kai­se­rin und Ra­bohn­zel ge­spielt.
[6]Der krönen­de Ab­schluss: Uno, Uno!

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