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Sonntag, 1. März 2015

Die Furie


Deutsch

Die­ses Mo­nats­ge­dicht ha­be ich letz­te Wo­che aus dem Hut ge­zau­bert und ein­ge­scho­ben. Viel Spaß da­mit! ;-)

Die Furie von Tilly Dö

Es streck­te sich ein­mal
Vor sehr lan­ger Zeit
Über ein Kerb­tal
Ein König­reich weit.

Ganz oben auf dem größten Berg
Stand ei­ne Burg sehr prächtig.
Dar­in wohn­te der König – ein Zwerg –
Der war wei­se und mächtig.

Und eben­so leb­te dort –
Dass ich nicht la­che –,
An die­sem bildhübschen Ort,
Ein schreck­li­cher Dra­che.

Der raub­te zur Mit­ter­nachts­stun­de
Die Zwer­gen­prin­zes­sin Bea­te
Auf sei­ner mit­ternächt­li­chen Run­de
Aus ih­rer Ke­me­na­te.

Dann fraß er al­le Zwer­ge,
Die leb­ten in dem Tal,
Und den König auf dem Ber­ge,
So­dass das Reich ward kahl.

Mit der Prin­zes­sin aber,
Der letz­ten ih­rer Art,
Hat er sich oh­ne Pa­la­ber,
Mal ein­fach so, ge­paart.

Sie be­ka­men ein sehr schönes Kind,
Wie die Mut­ter so klein und der Va­ter ge­fahr­lich –
Da es do­mi­nan­te Ge­ne sind –,
Ei­ne Fu­rie wahr­lich.

Und nach dem Tod ih­rer Al­ten
Zog in uns­re Welt die Schlang’,
Ließ Verführungsküns­te wal­ten
Und das 1.000 Jah­re lang.

Es bevölker­te das Land
Ei­ne neue Art von Frau­en;
Die al­te Art ver­schwand
Fast gänz­lich, wich dem Grau­en.

Und das will sie sein,
Die Er­klärung der Sa­che,
Dass Frau­en oft klein,
Doch furchtbar wie’n Dra­che.

Kommentare:

  1. Schön, dass sich Herr Tilly Dö schon als Frauenkenner fühlt! Hoffentlich liest das mal Muttchen nicht, sonst gibt`s sobald keine Cornflakes-Päckchen mehr?!

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    1. Ein weiteres Cornflakes-Bombardement würde ich wohl sowieso nicht überstehen ...

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