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Freitag, 30. Mai 2014

Donnerstag, 22. Mai 2014

Dienstag, 20. Mai 2014

V = pi * z * z * a

Für den heutigen Blog-Eintrag habe ich mir extra eine Pizza gekauft. Der Verpackung entnehme ich folgende Daten für Energie und Masse:

E = 224 kcal = 942 kJ
m = 419 g

Den Radius und die Höhe habe ich gemessen:

z = 12,5 cm
a = 0,7 cm

Daraus kann man zumindest schon mal das Volumen der Pizza berechnen:

V = π · z2 · a = 3,1416 · (12,5 cm)2 · 0,7 cm = 343,61 cm3

Die gravimetrische und die volumetrische Energiedichte sind demzufolge:

ωm = E / m = 942 / 0,419 J · g-1 = 2248,21 J · g-1

ωV = E / V = 942 / 0,344 J · cm-3 = 2741,48 J · cm-3

Und die Dichte von Pizza:

ρ = m / V = 419 / 343,61 g · cm-3 = 1,22 g · cm-3

Das entspricht in etwa der Dichte von Gummi.

Wenn man so eine Pizza gegessen hat, hat man genug Energie, um u. a. eines der folgenden Dinge zu tun:

s = E / (m · g) = 942 / (75 · 9,81) m = 1,28 km   1,28 km laufen
t = E / (1465 kJ · h-1) = 942 / 1465 h = 39 min   39 min tanzen

Oder aber dies und das ...

*pizzaess*

Und für alle Skype-Freunde gibt's hier noch was zum Thema.

Sonntag, 18. Mai 2014

Kommt das englische „travel“ vom lateinischen „trahere“?

Linguistische Klassifikation:

Indogermanische Sprachen
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Germanische SprachenItalische Sprachen
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Westgermanische Sprachen
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Galloromanische
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EnglischFranzösischLatein




Zunächst einmal ist das englische Wort „travel“, welches sowohl als Verb („reisen“) als auch als Substantiv („Reise“) gebräuchlich ist, kein urenglisches. Es leitet sich vom, mittlerweile fast verschwundenen, Worte „travail“ ab, welches in der Bedeutung „Plackerei“, „Mühsal“ oder als reflexives Verb „sich plagen“, „sich abmühen“ steht. Wider meiner Erwartung leitet sich dieses mittelenglische Wort aber nicht direkt vom Altfranzösischen, sondern eher vom Lateinischen selbst ab. Obwohl es im Altfranzösischen ebenfalls ein Wort „travail“ mit der gleichen lateinischen Wurzel gibt, das „Leid“ bzw. „Qual“ bedeutet. Das gesuchte lateinische Grundwort ist nicht etwa „trahere“ sondern „tripalium“ bzw. spätlateinisch „trepalium“. Es setzt sich aus den lateinischen Komponenten „tres“ („drei“, vom griechischen „τρεῖς“ und indogermanischen „trei“) und „palus“ („Pfahl“, „Stecken“) zusammen, bedeutet wörtlich „drei Stecken besitzend“ und war zu diesem Zeitpunkt ein Folterinstrument. Erst später entstand daraus das Verb trepaliare, was je nachdem, ob es reflexiv gebraucht wird oder nicht, „der Folter unterziehen“ oder „sich Mühe machen“ heißt. Das englische Wort für „reisen“ entstammt also nicht der Vorstellung, in die Ferne gezogen zu werden oder in die Ferne zu ziehen, sondern Mühe auf sich zu Laden bzw. Arbeitsqualen auszusetzen. Ein Wort, welches aber ganz sicher vom lateinischen „trahere“, genauer dessen Partizip „tractum“ („gezogen“), abgeleitet ist, ist das englische Wort „tractor“ oder auch im Deutschen der „Traktor“, der nicht etwa in die Ferne, sondern einfach nur Lasten, zieht. Weitere Ableitungen von „trahere“ sind Englisch „retraction“ („Einziehen“), Französisch „trait“ („(Charakter-) Zug“) und Spanisch „traer“ („bringen“). Sie orentieren sich an der ursprünglichen Bedeutung von „ziehen“. Nämlich etwas hinter sich her in der eigenen Bewegungsrichtung in gleichmäßiger Bewegung fortbewegen. Die deutschen Wörter „umziehen“ oder „wegziehen“ haben im Englischen nichts mit einem wortwörtlichen Ziehen zu tun; „to move (away)“ (von lateinisch „movere“ – „bewegen“) drückt eher genau das aus, was man beim Weg- und Umziehen eben tut. Zusammenfassend hat Englisch „travel“ also nichts mit Lateinisch „trahere“ zu tun, außer, dass siebenundfünfzig Prozent der Buchstaben übereinstimmen. Das Wort „travail“, welches sowohl im Altranzösischen als auch im Englischen zu finden ist, leitet sich viel mehr vom lateinischen „tripalis“ ab.

Zeitliche Entwicklung von „travel“:
inegrclatfro/enmeng
treiτρεῖςtres (+palus)tripalistrepaliumtrepaliaretravailtravel


Quellenangaben und Zitate:

Herkunft des englischen Wortes „travel“:
„travel > verb (travelled, travelling; US also traveled, traveling) [no obj., with adverbial] make a journey, typically of some length or abroad […] > noun [mass noun] the action of travelling, typically abroad […] – ORIGIN Middle English: variant of TRAVAIL and originally the same sense.“ – Quelle 1: The New Oxford Dictionary Of English; S. 1972

Herkunft des englischen Wortes „travail“:
„travail /ˈtraveɪl/ poetic/literary > noun [mass noun] (also travails) painful or laborious effort […] > verb [no obj.] engage in painful or laborious effort. […] – ORIGIN Middle English: via Old French from medieval Latin trepalium ‘instrument of torture’, from Latin tres ‘three’ + palus ‘stake’.“ – Quelle 2: The New Oxford Dictionary Of English; S. 1972

Herkunft des altfranzösischen Wortes „travail“:
„travail […] Old French Etymology From Vulgar Latin tripalium Noun travail m […] 1. suffering, torment Descendants – French: travail“ – Quelle 3: http://en.wiktionary.org/wiki/travail

Herkunft des lateinischen Wortes „trepalium“:
„Ganz am Anfang der Entstehung des Wortes stand vermutlich das indo-europäische *trei (= drei-, dreifach), aus dem sich dann das Lateinische tres, tria und das Griechische treis, tria entwickelten. […] So nimmt man an, dass im Latein aus tres, tria + palus18 (Pfahl, Stecken) das Wort tripalis entstand (= drei Stecken, drei Spitzen besitzend), das sich weiterentwickelte zu *tripalium und zum spätlateinischen trepalium; zu diesem Zeitpunkt bezeichnete das Wort ein Folterinstrument! Das aus diesem Substantiv entstandene Verb *tripaliare respektive *trepaliare bedeutete zunächst 'der Folter unterziehen', wurde später aber auch reflexiv gebraucht, also in der Bedeutung 'sich selber Leid bereiten, Mühe machen'. Im altfranzösischen travailler, travaillier, traveillier standen die schmerzhaften, Leid verursachenden, schwierigen Aspekte der mit travail bezeichneten Arbeit noch im Vordergrund […]“ – Quelle 4: http://www.ethikprojekte.ch/texte/arbeit.htm

Ableitungen vom lateinischen Worte „trahere“:
„[…] the Classical Latin word trahere (to draw; draw, drag, haul) […] Derivations in other languages English retraction, English tractile, French trait, Portuguese trager, Spanish traer“ – Quelle 5: http://www.myetymology.com/latin/trahere.html

Herkunft des deutschen Wortes „Traktor“:
„Herkunft: lateinisch tractor > la „Zieher, Schlepper“ von trahere „ziehen““ – Quelle 6: http://de.wiktionary.org/wiki/Traktor

Herkunft des englischen Wortes „tractor“:
„late 18th cent. (in the general sence ‘someone or something that pulls’): from Latin, from tract- ‘pulled’, from the verb trahere.“ – Quelle 7: The New Oxford Dictionary Of English; S. 1963

Weitere Internetquellen:

Englisch-Deutsch-Übersetung des Wortes „travail“:
http://www.dict.cc/?s=travail

Deutsch-Altgriechisch-Übersetzung des Wortes „drei“:
http://www.albertmartin.de/altgriechisch/?q=drei

Definition von „ziehen“:
http://www.duden.de/rechtschreibung/ziehen

Samstag, 17. Mai 2014

Pater noster / Pare nou

Pater noster, qui es in caelis:
sanctificetur nomen tuum.
Adveniat regnum tuum.
Fiat voluntas tua,
sicut in caelo, et in terra.
Panem nostrum cotidianum da nobis hodie.
Et dimitte nobis debita nostra,
sicut et nos dimittimus debitoribus nostris.
Et ne nos inducas in tentationem,
sed libera nos a malo.
Amen.
Pare nou, qua ani in calium:
sanctus nomo tua.
Adventus renin tua.
Fargit volontas tua,
sicut in calium, et in terra.
Panem nou quadie datus nou hodie.
Et deducta nou purnum nou,
sicut et nou deducta purnum pravus nou.
Et non nou inducas in temptas,
sed liberas nou an cruvis.
Amen.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Der Vokal im Hatched

(Das) Ei, (the) egg, (le) œuf, (ás) Ä -- alles bezeichnet dasselbe Ding, doch jedes Wort enthält einen anderen Selbstlaut. Da fragt man sich doch glatt, welcher Vokal ursprünglich dastand. Schauen wir uns das entsprechende Wort in älteren Sprachen an: όν, ovum. Es drängt sich der Verdacht auf, dass keines der erstgenannten Wörter den ursprünglichen Vokal, nämlich ein O, besitzt. Auch das konstruierte Wort (la) ovo besitzt das O. Das ursprüngliche Wort ist *h₂ōwyóm, was den Verdacht bestätigt.

Dienstag, 13. Mai 2014

Katastrophen-Szenarien: So könnte die Welt wirklich untergehen

Ich habe gerade einen interessanten Spiegel-Artikel gefunden, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Es geht um verschiedene Weltuntergangsszenarien und die Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens, also wer nicht wissen möchte, wie nahe die Menschheit der totalen Vernichtung ist, der sollte das hier lieber nicht anklicken.

Samstag, 10. Mai 2014

Das kommunistische Prinzip

Der Wecker klingelt um halb acht. Es ist Dienstag, aber das ist egal; bis auf den Sonntag laufen alle Tage gleich ab. Ich stehe auf und blicke mich in meinem Zimmer um. Das Licht der durch das Fenster einfallenden Sonnenstrahlen fällt auf nichts weiter als mein Bett und einen kleinen Tisch, auf dem der Wecker, ein Bündel Klamotten und eine Waschtasche stehen. Ich nehme das über Nacht gewaschene Bündel und kleide mich an. Anschließend packe ich die Waschtasche und verlasse meine Baracke, um ins Bad zu gehen. Es ist ein Gemeinschaftsbad und ich muss einige Minuten warten, bis eine Dusche frei wird. Nach dem Zähneputzen bringe ich meine Waschtasche zurück in mein Zimmer und begebe mich in Richtung Versammlungshaus. Alle kommen morgens dorthin. Um acht beginnt der Morgenappell. Alle tragen die gleiche Uniform. Anschließend laufen alle zu ihrer Essensausgabestelle. Man hat die Wahl: Kakao oder Tee, sonst ist alles gleich; ein Brötchen, ein Stückchen Butter und ein Stück Schokolade. Ich stelle mich in die Kakaoschlange, das tue ich jeden Morgen, weil Kakao gut schmeckt; den Tee habe ich nie probiert. Ich tausche meine Schokolade bei einem Unbekannten gegen sein Stückchen Butter.
Meine Arbeit beginnt um zehn. Ich arbeite als Mathematiklehrer. Diese Arbeit habe ich an der Arbeitsvergebestelle bekommen, weil ich gut rechnen kann. Ich wollte nie Lehrer werden, aber ich bin gut darin, also spielt es keine Rolle. Es ist ja nur für drei Stunden. Jeder arbeitet nur drei Stunden am Tag, mehr gibt es nicht zu tun. Einer meiner Kollegen kommt zu spät. Der Arbeitsgruppenleiter fragt warum. Der Kollege war auf der Krankenstation, weil er am Morgen starke Halsschmerzen hatte. Es ist in Ordnung.
Um eins gehe ich erneut zur Essensausgabestelle. Ich esse gemeinsam mit meinen Arbeitskollegen. Jeder bekommt das gleiche Gericht; außer er verträgt es von Natur aus nicht. Es ist schlicht, aber gesund und sättigend. Wer etwas nicht mag, der tauscht.
Um zwei treffen sich die Leute, die vormittags arbeiten. Es gibt eine Instruktion in ein Thema und anschließend werden Grüppchen gebildet, in denen man über das Thema sprechen soll. Heute haben wir über vergleichende Religionslehre gesprochen. Ich habe erzählt, dass ich Christ bin. In meiner Gesprächsgruppe gibt es Anhänger verschiedener Religionen, aber wir haben keine Probleme deswegen.
Um vier ist das Treffen vorbei und bis um sieben steht Freizeit auf meinem Plan. Ein paar Kollegen aus meiner Gesprächsgruppe und ich gehen in den Park. Einer verabschiedet sich, weil er zur Problemansprechstelle muss. Ich fühle mich ziemlich verspannt und schlage ihnen und einigen anderen Leuten vor, einen Massagekreis zu machen. Einige finden den Vorschlag toll. Dann spielen wir noch ein bisschen. Zwei Bekannte von mir, ich sehe sie fast jeden Tag, kommen dazu. Der eine arbeitet in der Landwirtschaftsverwaltung, der andere fegt täglich die Straße. Sie hatten beide einen schönen Arbeitstag.
Um sieben gehen wir zum Abendessen. Danach müssen alle zum Abendappell.
Nach dem Appell gehen wir zum Klub und singen, tanzen und trinken ein wenig.
Ab um elf sollen alle in ihrer Baracke sein. Alle bis auf die Nachtwachen. Die passen auf, dass nachts nichts passiert.
Ich schlafe ein.

Der Wecker klingelt um halb acht. Es ist Mittwoch, aber das ist egal; bis auf den Sonntag laufen alle Tage gleich ab. Ich stehe auf und blicke mich in meinem Zimmer um. Das Licht der durch das Fenster einfallenden Sonnenstrahlen fällt auf nichts weiter als mein Bett und einen kleinen Tisch, auf dem der Wecker, ein Bündel Klamotten und eine Waschtasche stehen. Ich nehme das über Nacht gewaschene Bündel und kleide mich an. Anschließend packe ich die Waschtasche und verlasse meine Baracke, um ins Bad zu gehen. Es ist ein Gemeinschaftsbad und ich wundere mich, dass ich heute sofort eine freie Dusche bekomme. Nach dem Zähneputzen bringe ich meine Waschtasche zurück in mein Zimmer und begebe mich in Richtung Versammlungshaus. Alle kommen morgens dorthin. Um acht beginnt der Morgenappell. Alle tragen die gleiche Uniform. Anschließend laufen alle zu ihrer Essensausgabestelle. Man hat die Wahl: Kakao oder Tee, sonst ist alles gleich; ein Brötchen, ein Stückchen Butter und ein Stück Schokolade. Heute werde ich Tee nehmen ...

Freitag, 9. Mai 2014

Von herrlichen Herren und dämlichen Damen

In diesem Beitrage soll nur ganz kurz erläutert werden, dass "herrlich" und "dämlich" keine Ableitungen der Wörter "Herr" und "Dame" sind, auch wenn viele sie gerne mit den stereotypischen Charaktereigenschaften von Männern und Frauen begründen.
  • herrlich: mittelhochdeutsch, althochdeutsch hērlich, zu: hēr, ↑hehr
  • dämlich: aus dem Mitteldeutschen, Niederdeutschen, zu niederdeutsch dämelen = nicht recht bei Sinnen sein
Die Etymologien entstammen dem Duden.

Montag, 5. Mai 2014

Die Straße

Donnerstag, 1. Mai 2014

A Unas / Der Una

Nok te ka no na a te ko tanok a scho post. Lota ko sconabe.

A Unas a Tilly Do

Zo ka cha
Ka no na,
Ka cha a ka nayo.
Kek kanea zo ko?
Ko kor asek
A kar sosek'
Untar Uman
A ka cha nan.


Momentan bin ich außer Landes und deshalb habe ich die Selbstveröffentlichung für diesen Beitrag eingestellt. Mal sehen, ob's funktioniert.

Der Una von Tilly Dö

Das Alphatier
Reist fort von hier,
Zu dem verwandten Schlag.
Was es mitnehmen mag?
Ein Eisenhemd
Und vier Dutzend
Menschlinge als Speise
Nimmt's mit auf die Reise.