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Donnerstag, 24. April 2014

Strohballenbrand / 秸秆火灾

Gestern hatte ich schon den zweiten Brand im Park in diesem Monat.


昨天我有了已经第两火灾里公园这个月。

Montag, 21. April 2014

Auf der Spur des Kausativs

In vielen Sprachen der Welt gibt es kausative Verben. In manchen werden sie grammatisch gebildet, in anderen wie dem Deutschen oder Englischen sind sie historisch gewachsen. Häufig erkennt man sie an einer Vokaländerung der Wortwurzel. Für einen Nichtlinguisten erscheint diese Bildung wohl willkürlich bzw. unsystematisch und es stimmt durchaus, dass das deutsche Verbsystem heutzutage keinen grammatischen Kausativ mehr vorsieht. Allerdings war das nicht immer so. Im Germanischen wurde ein Kausativ gebildet, indem an den Wortstamm ein -ian angehängt wurde. Das I veränderte jedoch den vorherigen Vokal, was man als I-Umlaut, bezeichnet. Später entfiel es als Folge von Erosion und heute deutet nichts mehr auf das ursprüngliche Kausativsuffix hin. Die folgende Tabelle zeigt an zwei Beispielen die Entstehung der kausativen Verben fällen und tränken.1

Nhd.
Grundverb
Proto-Germ. Wurzel
plus Kausativsuffix
I-Umlaut-
Bildung
Ahd. Verb nach
Erosion des Is
Nhd.
Kausativverb
fallen*fall-ian*fell-ianfellenfällen
trinken*drink-ian*drenk-iantrenkentränken

Eine Liste mit weiteren Beispielen im Deutschen:
biegen   beugen
blicken   blecken
dringen   drängen
dünken   denken
fahren   führen
fließen   flößen
futtern   füttern
haften   heften
kranken   kränken
lauten   läuten
liegen   legen
prallen   prellen
rinnen   rennen
saufen   säufen
saugen   säugen
schallen   schellen
schwanken   schwenken
schwimmen   schwemmen
schwinden   schwenden
sinken   senken
sitzen   setzen
springen   sprengen
walzen   wälzen
wiegen   wägen
winden   wenden
ziemen   zähmen
zwingen   zwängen

1 Quelle: Deutscher, Guy: Du Jane, ich Goethe – Eine Geschichte der Sprache, S. 319

Montag, 14. April 2014

Mein Abi 2014

Diese Woche ist unsre/meine letzte Schulwoche -- ja, es ist für mich wirklich die letzte Woche in der Schule -- und d. h. Mottowoche! Und in diesem Zusammenhange möchte ich euch gleich ein paar Informationen rund um unser Abi geben. Das Abi-Motto ist:

ABikini – 12 Jahre Kurvendiskussion


Und dazu gibt's natürlich auch ein Abi-T-Shirt mit dem titelgebenden Bekleidungsstücke und einigen mathematischen Spielereien als Verzierung.
Die Mottos in der Mottowoche und am letzten Schultage sind:
  • Kleidung anderer Kulturen (Montag)
  • Comic-/Fernseh-/Filmhelden (Dienstag)
  • Ich in einer früheren Zeit (Mittwoch)
  • Ich in 60 Jahren (Donnerstag)
  • Strandtag (letzter Schultag)
Ich verkleide mich dementsprechend als Ami, Hawkeye, DDRler, Veteran und Strandgänger. (Bilder  davon kommen noch!)

Für die Organisation wurden mehrere Abi-Gruppen gebildet. Ich bin in der Abi-Rede-Gruppe, der Abi-Zeitungs-Gruppe und der Abi-Ball-Gruppe aktiv (während manch anderer wohlgemerkt in keinerlei Gruppe ist).

Jetzt muss ich das Abi nur noch schaffen! ;-D

(Genauer gesagt sind das bei mir die schriftlichen Prüfungen in Mathematik, Englisch und Informatik, die mündliche Prüfung in Sozialkunde und das Spezi-Abitur in Mathematik und Informatik.)

Karwoche

Da momentan Karwoche ist, halte ich es für angebracht, kurz und ohne Bibelstellen und eigene Wertung etwas über die einzelnen Tage zu schreiben.

Palmsonntag: Es ist der Tag, an dem der erwachsene Jesus Christus in Jerusalem einzog. Er ritt auf einem Esel und sein Weg wurde, wie beim Empfange eines Königs, mit Palmen ausgelegt.

Karmontag: Jesus ging in den Tempel, predigte, dass der Tempel nur zum Beten dienen sollte, und vertrieb die Händler aus dem Tempel. (s. Tempelreinigung)

Kardienstag: Jesus ging erneut in den Tempel und provozierte die Geistlichkeit, indem er Fangfragen zu seiner Legitimität mit Gleichnissen beantwortete.

Karmittwoch: Judas verriet Jesus für Geld an seine Feinde und versuchte fortan, eine Gelegenheit zu finden, ihn auszuliefern.

Gründonnerstag: Er war der Tag, an dem das letzte Abendmahl Jesu Christi stattfand und Jesus durch Judas verraten und von Soldaten verhaftet wurde.

Karfreitag: Jesus wurde verurteilt und starb am Kreuze.

Karsonnabend: Jesus stieg hinhab in die Vorhölle bzw. den Limbus und befreite die Seelen aller, die vor ihm gestorben waren. (Vorher war der Himmel den Menschen nicht offen.)

Ostersonntag: Jesus erstand von den Toten auf.

Samstag, 12. April 2014

Aufm Balle #2 / Offn Baal #2

Gestern war der Frühlingsball unserer Schule. Das Thema war "Maskenball". Vom Balle ging's dann noch direkt zu 'ner Geburtstagsfeier. Ein krasser Abend!

Gest'rn wár unn'r Schuul ihr Frihjohrsbaal. Ás Thema wár "Maskenball". Von Baal gung's dann noch schárschorf zu á Gébuurtsdochsfei'r. A kráss'r Oomd!

Dienstag, 8. April 2014

Wie heißen die Bewohner des Iraks?

Die Bewohner des Iraks heißen Iraker oder Iraki(s). Genauer:
  • der Iraker, des Irakers, die Iraker und
    die Irakerin, der Irakerin, die Irakerinnen
  • der Iraki, des Iraki(s), die Iraki(s) und
    die Iraki, der Iraki, die Iraki(s)
Die Bewohner des ähnlich klingenden Gebietes Iran heißen Iraner/Iranerinnen.

Wieder anders ist es beim Staate Israel:
  • die Israelin, der Israelin, die Israelinnen
  • der Israeli, des Israeli(s), die Israeli(s) und
    die Israeli, der Israeli, die Israeli(s)
Nicht aber Israelit/Israelitin; denn so werden nur ethnische Angehörige des Volkes Israel bzw. Juden im Alten Testament bezeichnet.

Quelle: Duden

Sie hing, denn ich hängte sie –
Der Hang zum Hängen drängte mi'.

Wenn sich der Rechner schon wieder aufgehangen hat, wenn der Urteilsvollstrecker den Straftäter erhing oder wenn wir zusammen im Klub abhängten, dann ist wieder einmal verkehrte Welt. Warum? Weil hier zwei Verben durcheinandergewürfelt werden, die nur scheinbar gleich sind:
  1. hängen, hängte, gehängt (regelmäßig) und
  2. hängen, hing, gehangen (unregelmäßig)
Tatsächlich besteht im korrekten Gebrauch aber ein Unterschied. Ersteres Verb muss verwendetet werden, wenn ein Objekt irgendwie gehängt wird; zweiteres muss verwendet werden, wenn ein Objekt irgendwie von selbst hängt.
  1. Ich hängte die Wäsche auf die Leine.
  2. Die Wäsche hing auf der Leine.
Und so heißt es richtig: Der Rechner hat sich aufgehängt, der Urteilsvollstrecker erhängte den Straftäter und wir hingen zusammen im Klub ab.



When the computer again has hanged up, when the enforcer of a judgment hung the offender or when we hanged out together in the club, then it's looking-glass world. Why? Because here two verbs which are only seemingly equal are jumbled up:
  1. to hang, hanged, hanged (regular) and
  2. to hang, hung, hung (irregular)
Indeed a difference exists in the correct using. The former verb must be used if an object somehow is getting hanged; the latter one must be used if an object somehow is hangig automatically.
  1. I hanged the laundry onto the line.
  2. The laundry hung on the line.
And so one say in the right way: The computer has hung up, the enforcer of a judgment hanged the offender and we hung out together in the club.

Montag, 7. April 2014

Aufm Balle / Offn Baal

Frühlingsball im Volkshause: Einfach wunderbar! Als Aushilfe im Grundkurse durfte ich mit den Neulingen einmarschieren und vortanzen und auch unsere wochenlang einstudierte Cha-Cha-Cha-Choreo(graphie) des Jugendtanzclubs mit dem kreativen Titel "Yeah!" erntete verdienten Beifall. Mit vielen schönen (und ungewohnt großgewachsenen) Damen hatte ich gestern das Vergnügen, doch übertrifft niemand meine kleine Tanzpartnerin. :-)

Frihjohrsbaal in Voolkshaus: Äfoch wonérhisch! Als Aushiilf in Gruundkuurs darft ich metn Neilingné eimarschiir unn vurtanz unn ách unn'r in Juchndtanzkluub sei wochnélang eischtudiirt Cha-Cha-Cha-Choreo(graphie) metn kreatiivn Titl "Yeah!" hot v'rdiintn Beifall géárnt. Met viiln hischn (unn ungéwohnt grássn) Weiw'rné hot ich gést'rn ás V'rgnüchn, doch nimmé iiw'rtrefft mei klänné Tanzpartn'rin. :-)

Dienstag, 1. April 2014

Der Zyklop

Dieses Monatsgedicht ist eines meiner ersten gewesen:

Der Zyklop von Tilly Dö

War einmal ein grob' Zyklop,
Der am Strand ein Ei aufhob.
Nun war Zyklop kein Enzyklop
Und wusste nicht, was da er hob.

Kam daher ein Oolog',
Der sogleich das Ei abwog.
Er schaute auch im Katalog,
Doch wusste nicht, was da er wog.

Spontan verklang der Dialog,
Als sich genüsslich der Zyklop
Das Ei und auch den Oolog'
Hungrig in sein Maul schob.

Es war der Salzgehalt gottlob,
Als er sich zum Meere bog,
Zu hoch für diesen grob' Zyklop',
Was er merkte, als er sog.

Und damit wünsche ich einen schönen 1. April! :-P