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Donnerstag, 20. Februar 2014

Volksetymologie

"Bei einer Volksetymologie (Paretymologie) handelt es sich um einen historischen Wortbildungsprozess, bei dem ein unbekanntes Wort (meist Fremdwort) nach dem Vorbild eines vertraut klingenden Wortes in die Nehmersprache eingegliedert wird." (Wikipedia)
Beispiele sind "Vielfraß" vom nordischen "fjellfräs" ("Gebirgskatze") statt vom vielen Fressen, "Tollpatsch" vom ungarischen "talpas" ("Fußsoldat") statt vom toll sein und "Armbrust" vom lateinischen "arcuballista" ("Bogenschleuder") statt der Tatsache, dass man die Waffe im Arme vor der Brust hält.
Gestern sagte jemand zu mir: "Weit gefailt!" Und ich bin mir nicht sicher, ob ich das ein denglizistisches Wortspiel oder einen antivolksetymologischen Begriff, also ein bekanntes Wort, welches nach dem Vorbilde eines vertraut klingenden Fremdwortes verändert wird, nennen soll.

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