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Donnerstag, 28. November 2013

Konfliktfreie Gesellschaft

Eine Gesellschaft heißt "tote Gesellschaft", wenn es keine sozialen Konflikte mehr innerhalb dieser Gesellschaft gibt. Konflikte sind "eine unvermeidbare und für den sozialen Wandel notwendige Begleiterscheinung des Zusammenlebens in allen Gesellschaften." (Ropers, S. 11) Der Begriff ist absichtlich negativ klingend gewählt; er soll ausdrücken, dass alle Menschen mit dem bestehenden System zufrieden sind und niemand mehr Kritik übt. Doch ist eine solche, tote Gesellschaft wirklich etwas Negatives? In welcher Gesellschaft gibt es keine sozialen Konflikte? Wer da nicht an Marx denkt! Im Kommunismus natürlich. Ihn beschreibt Marx als die Gesellschaftsform, die am Ende steht. Die kommt, nachdem der Kapitalismus in all seinen Formen besiegt wurde, als Nachfolger des Sozialismus. Keine Konflikte, Auseinandersetzungen, Kriege. (Zu welchem Preise? Das sei mal ein anderes paar Schuhe.) Hat eine tote Gesellschaft da wirklich diesen unschönen Namen verdient? Konflikte sind nötig, ja, aber nur bis eine konfliktfreie Gesellschaft, der Kommunismus, erreicht ist. Es ist ersichtlich, dass der Kommunismus zwangsläufig kommen wird, denn solange es soziale Ungerechtigkeit und Unzufriedenheit gibt, ja, selbst solange es unterschiedliche Meinungen und Ansichten gibt, wird es auch Konflikte geben. Und alle Welt will Konflikte lösen.

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